Deine App braucht einen externen Produktmanager

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Wir schreiben das Jahr 2017 und noch immer folgt auf das Wort App zumeist das Wort Entwicklung. Und natürlich ist eine robuste Programmierung wichtig für den Erfolg einer Applikation. Viel entscheidender aber sind das Konzept, die Usability, Vermarktung und Strategie. Das sind die Themen, für die sich ein Produktmanager verantwortlich zeichnen muss. Und genau das sind die Themen, die oft vernachlässigt werden, weil es schlichtweg keinen Produktmanager gibt.

Zwar haben viele Unternehmen einen Verantwortlichen für das „Projekt App“ benannt, dieser ist aber mit den an einen echten Produktmanager gestellten Anforderungen überfordert und kann diese Rolle nicht ersetzen, erst recht nicht „nebenher“ zum eigentlichen Job.

Wer sich nicht rund um die Uhr mit den schnelllebigen und durchaus komplexen Themen im Mobile Kosmos auseinandersetzt, hat es schwer die richtigen großen und auch kleinen Entscheidungen zu treffen, die den Unterschied zwischen einer teuren 1,5 Sterne Fehlinvestition und einer gerne genutzten App ausmachen.

Die meisten Unternehmen wollen allerdings keine komplette App Abteilung inklusive Konzept, Design, Entwicklung, Testing und Marketing aufbauen, sondern ihre Apps stattdessen lieber bei einem externen Entwicklungs-Dienstleistern umsetzen lassen.

Für dieses Setup gibt es gute Gründe, es birgt aber auch ein paar nicht zu unterschätzende Gefahren.

Oftmals entsteht eine Dynamik, bei der ohne den Antrieb auf Unternehmensseite wenig voran geht mit der App. Der Dienstleister wartet auf Ansagen seines Kunden, der weiss aber auch nicht so recht was tun. Stillstand.

Oder aber es wird blinder Aktionismus betrieben, der von Entwicklungs-Agenturen oft nur halbherzig hinterfragt wird - schließlich bringt es Umsatz, das eigentlich sinnfreie Feature XYZ zu entwickeln. Und der Kunde wollte es ja so.

Abseits davon gehen viele weitere, wichtige Aufgaben verschüttet in diesem Modus.

  • Wer behält die Konkurrenz im Auge?
  • Wer optimiert fortlaufend den Auftritt in den App Stores
  • Wer behält neue technische Möglichkeiten, Plattformen oder allgemeine Trends im Blick?
  • Wer analysiert Tracking-Daten und Endkunden-Feedback und entwickelt eine Roadmap für die kontinuierliche Weiterentwicklung der App?

Der Projektverantwortliche jedenfalls nicht, der muss nämlich in zehn Minuten in sein nächstes Meeting zu einem völlig anderen Thema.

Ein externer Produktmanager kann hier Wunder wirken.

Auch finanziell kann dieses Setup für viele Unternehmen die attraktivste Lösung darstellen, da für die meisten Apps schon wenige Personentage im Monat ausreichen, um eine umfassende Betreuung und Weiterentwicklung zu gewährleisten, oder zumindest die gröbsten Schnitzer zu verhindern und das Potenzial der bestehenden Anwendung auszuschöpfen. Zumindest, sofern es sich denn bei den externen Produktmanagern um echte Spezialisten handelt. Grüß Gott und Servus an dieser Stelle. 👋

Entscheidet man sich dafür, einen externen Produktmanager zu engagieren, besteht die Kunst darin, diese neue Rolle vernünftig in die bestehenden Prozesse einzubinden, was sich meist als recht banaler Vorgang herausstellt. Regelmäßige Gespräche, ein aktiver Slack-Channel und ein paar executive summaries und Handlungsempfehlungen sind unserer Erfahrung nach eine gute Basis für eine Zusammenarbeit die Früchte trägt.

Disclaimer: wir bieten für unsere Kunden externes Produktmanagement für ihre Apps an (hier anklopfen) und sind daher nicht ganz unbefangen, was die Thematik angeht. Aber: wir bieten diese Dienstleistung an, weil wir davon überzeugt sind. Nicht andersrum.